Sonne und Sport: Denken Sie an den Sonnenschutz im Urlaub

Sonne und Sport: Denken Sie an den Sonnenschutz im Urlaub

Sommerzeit ist Sonnenzeit – und für viele auch die schönste Zeit für Bewegung im Freien. Ob Sie am Strand joggen, in den Alpen wandern oder auf dem Rad durch die Weinberge fahren: Die Sonne ist immer dabei. Doch wer denkt beim Sport an den richtigen Sonnenschutz? Dabei geht es nicht nur darum, Sonnenbrand zu vermeiden, sondern auch darum, die Haut langfristig gesund zu halten. Hier erfahren Sie, wie Sie Sonne und Sport sicher genießen können.
Sonne und Bewegung – eine besondere Herausforderung
Beim Sport im Freien ist die Haut oft stärker der Sonne ausgesetzt, als man denkt. Schweiß, Wind und Wasser verringern die Schutzwirkung von Sonnencreme, und viele vergessen, rechtzeitig nachzucremen. Hinzu kommt: Sand, Wasser und Asphalt reflektieren die UV-Strahlen, sodass die Belastung höher ist, als sie sich anfühlt.
Deshalb sollte Sonnenschutz genauso selbstverständlich sein wie Laufschuhe oder Trinkflasche – ein fester Bestandteil Ihrer Sportausrüstung.
Die richtige Sonnencreme wählen
Eine gute Sonnencreme schützt vor UVA- und UVB-Strahlen und sollte zum Hauttyp und zur Aktivität passen. Für sportliche Aktivitäten empfiehlt sich eine wasser- und schweißresistente Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (SPF 30–50).
- Tragen Sie die Creme 20–30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne auf.
- Verwenden Sie ausreichend Produkt – die meisten cremen zu sparsam. Etwa eine Handvoll für den ganzen Körper ist ein guter Richtwert.
- Vergessen Sie Ohren, Nacken, Füße und die Rückseiten der Beine nicht.
- Erneuern Sie den Schutz alle zwei Stunden und nach jedem Schwimmen oder starkem Schwitzen.
Wer zu fettiger Haut neigt, kann auf leichte, ölfreie Formulierungen zurückgreifen, die die Poren nicht verstopfen.
Kleidung und Ausrüstung als zusätzlicher Schutz
Sonnencreme ist wichtig, aber Kleidung kann den Schutz sinnvoll ergänzen. Moderne Sportbekleidung gibt es in atmungsaktiven Stoffen mit UV-Schutz (UPF), die einen Großteil der Strahlung abhalten.
- Tragen Sie Kappe oder Hut mit Schirm, besonders bei Aktivitäten in der Mittagssonne.
- Sonnenbrillen mit UV-Filter schützen die Augen und beugen Reizungen vor.
- Leichte, langärmelige Shirts oder dünne Jacken sind ideal, wenn Sie lange draußen sind.
Und: Nutzen Sie Pausen im Schatten – zwischen 12 und 15 Uhr ist die Sonne am intensivsten.
Sonnenschutz im Wasser und am Strand
Beim Schwimmen, Surfen oder Paddeln ist die Gefahr besonders groß, sich unbemerkt zu verbrennen. Das Wasser kühlt die Haut, sodass man die Sonne kaum spürt, während die Reflexion der Wasseroberfläche die UV-Strahlung verstärkt.
Verwenden Sie wasserfeste Sonnencreme und cremen Sie nach dem Abtrocknen erneut. Eine UV-Schutzkleidung oder ein Rashguard schützt zusätzlich – nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Reibung durch Sportgeräte.
Nach der Sonne – Pflege für die Haut
Nach einem Tag in der Sonne braucht die Haut Feuchtigkeit und Ruhe. Eine After-Sun-Lotion oder eine milde Feuchtigkeitscreme hilft, die Hautbarriere zu regenerieren. Vermeiden Sie Produkte mit Alkohol, da sie die Haut austrocknen können.
Wenn Sie dennoch einen Sonnenbrand bekommen haben, meiden Sie die Sonne für einige Tage, trinken Sie viel Wasser und verwenden Sie kühlende Produkte mit Aloe Vera oder Panthenol.
Sonnenschutz als Routine
Sonnenschutz sollte keine lästige Pflicht sein, sondern Teil Ihrer Sportgewohnheiten. Packen Sie die Sonnencreme einfach mit in die Sporttasche – so wird das Eincremen zur Routine, genau wie das Aufwärmen oder Dehnen.
Ihre Haut wird es Ihnen danken – heute, morgen und in vielen Jahren.













